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Hidden Figures

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Als Nachrichtenredakteurin der Website eudwomen.org habe ich während des Monats der Frauengeschichte Artikel über adventistische Frauen veröffentlicht. Ich habe diese Geschichten auch in meinem privaten englisch-sprachigen Blog veröffentlicht. Ich hoffe, es war eine interessante Entdeckungsreise zu den Anfängen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in verschiedenen Teilen der Welt. Einmal mehr habe ich mit einer Frauengruppe den Film Hidden Figures – unerkannte Heldinnen gesehen, der mich immer wieder beeindruckt. Die drei hochqualifizierten, äußerst talentierten schwarzen Frauen erlebten trotz des Bürgerrechtsgesetzes von 1964 starke Diskriminierung. Katherine Johnson, Mary Jackson und Dorothy Vaughn machten ihre Arbeit und warteten auf die Chance, der Welt zu zeigen, dass Frauen, noch dazu schwarze Frauen, ernst genommen werden müssen. Es war ein Lernprozess für die Wissenschaftler der NASA. Diese Mathematikerinnen trugen vor der Zeit der Computer dazu bei, dass das US-Raumf...

Erzählt ihre Geschichte

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Die vielen interessanten Beiträge über wiederentdeckte Frauen habe ich leider nicht hier auf Deutsch veröffentlicht. Die findet man auf  meiner englischsprachigen Blogseite: Through the Eyes of a Woman oder https://womansoutlook.blogspot.com/   In Vorbereitung auf den Monat der Frauengeschichte habe ich nach Frauen gesucht, die in der Vergangenheit in meiner Kirche etwas bewirkt haben. Die Geschichte hat die Beiträge von Frauen meist ignoriert. Jesus war sich jedoch bewusst, dass die Geschichte erzählt werden sollte und würde, und er sagte über die Frau, die ihm die Füße gesalbt hatte: "Überall in der Welt, wo die gute Botschaft gepredigt wird, wird man sich auch an die Tat dieser Frau erinnern.«" (Markus 14:9 NLB). Es ist wichtig, die Geschichten von Frauen zu erzählen. Ich habe gerade das Buch "Tell Her Story: How Women Led, Taught, and Ministered in the Early Church" (Erzählt ihre Geschichte: Wie Frauen in der frühen Kirche leiteten, lehrten und dienten) vo...

Männergeschichte oder Frauengeschichte

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Im Geschichtsunterricht werden wir meist darüber aufgeklärt, was die großen Männer der Welt in der Vergangenheit getan haben. Frauen werden nur selten erwähnt. In so vielen Bereichen sind Frauen aus der Geschichte herausgeschrieben worden. Weil sie nicht erwähnt werden, sind sie dazu verdammt, in Vergessenheit zu geraten. Die Beiträge und Errungenschaften von Frauen wurden weitgehend übersehen und folglich von der Mainstream-Kultur verdrängt. Nachdem sie einen Dokumentarfilm über den steinigen Weg der Frauen zur politischen Teilhabe und Relevanz gesehen hatte, bemerkte eine junge Frau: "Warum haben wir in der Schule nichts darüber gelernt?"  Auch heute noch werden Frauen nicht so respektiert, wie sie eigentlich sollten. Sie mussten schon immer gegen männliche Macht, Arroganz und Einschränkungen aller Art ankämpfen. Warum Frauengeschichte? Warum brauchen wir eine Frauengeschichte? Die Website des 1996 gegründeten National Women's History Museum (Nationalmuseum der...

Die gläserne Kuppel

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Trotz aller Anstrengungen in unserer westlichen Welt herrscht immer noch eine unterschwellige Diskrepanz in der Wertschätzung von Frauen und Männern. Es ist, als ob das männliche Geschlecht eine angeborene Überheblichkeit hätte. Die Welt ist eine Männerwelt, immer noch. Die Welt ist für Männer maßgeschneidert, und Frauen tun sich schwer, in das Muster hineinzupassen. So sehr ich mich auch gegen den Gedanken an eine ungerechte, patriarchalische Welt auflehne, in der Frauen als Bürger zweiter Klasse behandelt werden, muss ich doch akzeptieren, dass dies die Welt ist, in der wir leben und in welcher Frauen seit jeher gelebt haben. Ich kann für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung kämpfen, aber solange patriarchalische Einstellungen so tief in unserer Kultur und unserem Denken verwurzelt sind, werden all meine Bemühungen nicht viel ändern. Ich habe die Nase voll von dieser Welt - der Welt der Männer. Wir sehen es an der ungerechten Behandlung von Frauen in Ländern, in denen ihnen die ...

Black History Month

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In den letzten Monaten kam ich nicht dazu, neue Blogartikel zu schreiben. Auch dieser Artikel ist nicht neu – ich schrieb ihn genau vor einem Jahr.   In einem CNN-Interview mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz während seines Besuchs in Washington im Februar 2022 wurde er gefragt, warum sich Deutschland mit seiner besonderen Geschichte nicht dem politischen Boykott der Olympischen Winterspiele in China aufgrund von Menschenrechtsverletzungen angeschlossen hat. Die deutsche Regierung hatte nie vorgehabt, Politiker zu den Spielen zu entsenden und sah keinen Grund, sich einem Boykott anzuschließen. Scholz beantwortete die Frage (zweimal), indem er erklärte, sein Land habe mit dem verabschiedeten Lieferkettengesetz ein Werkzeug das viel effektiver sei als jeder Boykott. Als Deutsche haben wir aus unserer Geschichte gelernt, und angesichts der neuen antisemitischen Herausforderungen durch rechte Gruppierungen wissen wir, dass wir die schrecklichen Verbrechen der Vergangenh...

Werden Frauen heute besser behandelt?

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Meinem Vater war es wichtig, gut informiert zu sein, und so abonnierte er die wöchentliche Zeitschrift Adventist Review und die Jugendzeitschrift Youth’s Instructor, die zwar aus der weiten Welt in unser nordeuropäisches Land einen langen Weg hatten, aber regelmäßig mit der Post ankamen, wenn auch mit großer Verspätung. Ich liebte es, diese Zeitschriften zu lesen. Die Berichte und ihre AutorInnen wurden mir durch ihre Seiten vertraut. Als erstes las ich immer die Kolumne “Dear Miriam,“ in der Miriam Wood jungen Menschen auf ihre Fragen antwortete. Im Laufe von zwölf Jahren schrieb sie fast 150 Beiträge, die jedes Mal ausgeglichen, weise, mutig und positiv waren. Ihr letzter Beitrag erschien am 29. Dezember, 1994, [1] und sie konnte auf 40 Jahre, in denen sie für ihre Kirche geschrieben hatte, zurückblicken. Miriam Wood war die beliebte Briefkastentante der Kirche der Siebenten-Tags Adventisten (STA). Sie war die Frau des langjährigen Chefredakteurs von Adventist Review, Kenneth Wood...

Rebellische Frauen

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Die Organisation der protestantischen Frauen in Italien, Federazione donne evangeliche in Italia (Fdei) (Fdei) besteht aus Frauen der verschiedensten Kirchen, und ich bin froh, dass auch die Kirche der Siebenten-Tags Adventisten in dieser Organisation maßgeblich mitwirkt. Wir haben als Christen so Vieles, was uns verbindet, und so ist es gut, dass wir unsere Stimmen zusammen erheben, um besser gehört zu werden. Die Fdei gibt seit einigen Jahren zu den 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen eine Broschüre heraus, in der sie sich für das Recht der Frauen einsetzt, vor Gewalt jeglicher Art geschützt zu sein. Zusammen herausgegeben, kann dieser Schrei nach Gerechtigkeit lauter gehört werden, als wenn jede kleine Kirche in Italien ihre eigenen Aktionen starten würde. Als die Frauen der Fdei im September anfingen, das Heft für 2022 vorzubereiten, erreichte sie die Nachricht von der grausamen Ermordung der jungen 22-jährigen Mahsa Amini im Iran. Sie wurde umgebracht, weil sich eine Haarsträhne aus...